Was ist eigentlich Design Thinking?

Was ist eigentlich Design Thinking?

In Zeiten der Globalisierung verändert sich unser Umfeld stetig. Technologische Neuerungen beschleunigen unsere Lebens-und Arbeitsweise und setzen Unternehmen einem größer werdenden Veränderungsdruck aus. Die Methodik des Design Thinking (DT) erleichtert mit diesem Druck umzugehen.

Doch was versteht man eigentlich unter Design Thinking? Es beschreibt eine systematische Herangehensweise an komplexe Problemstellungen, die den Menschen in den Fokus stellt. Dabei werden in multidisziplinären Teams kreative Lösungsansätze für komplexe Probleme erarbeitet und neue Ideen entwickelt. Diese Innovationsprozesse orientieren sich an der Herangehensweise von Designern und berücksichtigen nicht nur technologische und ökonomische Perspektiven sondern stellen vor allem die Bedürfnisse des Nutzers in den Vordergrund.

Methodik des Design Thinking

Der iterative Prozess des DT lässt sich in sechs Schritte einteilen. Verstehen, Beobeachten, Standpunkt definieren, Ideen finden, Prototypen entwickeln und Testen. In den ersten beiden Schritten „Verstehen“ und „Beobachten“ werden Erkenntnisse mit dem Kunden über den Kunden gesammelt und in Schritt 3 zu einer User-Persona zusammengefasst. Auf dieser Basis kann nun in einem kreativen Innovationsprozess in Schritt 4 nach Produktideen gesucht werden. Aus den vielversprechendsten Ergebnissen kann nun in Schritt 5 ein Prototyp erstellt und in Schritt 6 getestet werden. Die jeweiligen Phasen liefern neue Informationen die durch eine erneute Durchführung der vorherigen Schritte wichtige Rückschlüsse ermöglichen.

Das Stufenmodell des Design Thinkings © inknowaction.com

Doch warum ist Design Thinking nützlich für mein Startup?

Gerade in den frühen Phasen einer Unternehmensgründung kann DT einen großen Vorteil darstellen. DT bindet den Kunden aktiv mit ein, was einem besseren Verständnis der Kundenprobleme führt. Dadurch lassen sich Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die der Kunde wirklich benötigt. DT trägt dazu bei Produkte schneller und effizienter zu launchen und ermöglicht ein ressourcenarmes lernen, das Zeit und Kosten spart.

Design Thinking im Motionlab.berlin

Mit den neuen Online-Workshops der Berlin Tech Academy zum Thema Design Thinking werden verschiedene Aspekte der Methodik in zweistündigen online Workshops den Teilnehmenden näher gebracht. In der neuen Workshop Kategorie finden sich die vier Online-Workshops “Design Thinking in a nutshell”, “Design for a future world”, “Lean Startup” und “Rapid Prototyping for digital products”, die das Thema Design Thinking aus vier unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Der Online-Workshop “Design Thinking in a nutshell” bietet einen Überblick über die Methoden, Stärken und Schwächen des Design Thinking. Ziel dieses Online-Workshops ist ein Verständnis der Teilnehmenden, welche Methoden für individuelle Projekte sinnvoll sind und an welcher Stelle das Wissen vertieft werden sollte. “Design for a future world” stellt zukünftige Entwicklungen in den Fokus der Betrachtung und befähigt die Teilnehmenden sich aktiv auf mehrere Zukunftsszenarien vorzubereiten und ihr Geschäft auf der Grundlage dieser bewusst entwickelter Zukunftsszenarien vorantreiben zu können. Der Online-Workshop “Lean Startup” zeigt auf wie man mit minimalem Zeit-und Ressourcenaufwand mittels des “built-measure-learn” Feedback-Kreislaufs eigene Stärken und Wachstumsmotoren erkennen und weiterentwickeln kann. Abgerundet wird die die Kategorie durch “Rapid Prototyping for digital Products”, ein Online-Workshop der aufzeigt wie man kosteneffizient Prototypen für ein MVP (minimum viable product) erstellt um sich so Schritt für Schritt seinem Endprodukt anzunähern.

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